Wie alles begann...

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ie Geschichte der „Blackente“ beginnt in einer heiteren Fasnachtsnacht. Drei Gestallten sitzen in einer Runde und diskutieren lautstark über den Sinn und Unsinn der Basler Fasnachtsplakette. Rufen sich den Klang der Verkaufsschreier vor dem SBB und an tausend anderen Ecken Basels in ihre Erinnerung: „Blaggedde!..Blaggedde!“ Es ist erstaunlich, wie es jeder der Verkäufer schafft genau den gleichen Ton zu treffen mit exakt den gleichen Pausen zwischen den Anpreisungen. Schon nach zwei Plakettenverkäufern erkennt man eine Art Kodex, wie es zu rufen gilt.
Überhaupt die ganze Fasnacht, scheint voller versteckter Regeln, Traditionen und Geheimbünden zu sein und taucht diese Zeit und Basel selbst in einen wahnwitzigen Nebel. Aus diesem Nebel erklingt unter Gelächter:“ Blaggedde…Blaggente…Blackente“ und die drei heiteren Gestallten finden Gefallen an diesem Witz. Aus ihrem Geplapper quakt eine kleine schwarze Ente. „Quak, quak, ich bin Blackente!“
Ja, nun ist sie eben da und ihr fragt euch vielleicht: „Was hat es auf sich mit dieser Ente?“
Mit unseren ersten selbstgestalteten Plaketten (Quak, Kelly und Karl) sind wir vor gut vier Jahren an die Fasnacht gezogen. Wir verspürten den Wunsch, eine eigene Plakette zu gestalten und mit unserer eigenen Idee, ohne dass wir die klassische Fasnachtsplakette kaufen mussten, Teil des Fasnachtsgeschehens zu werden. Im besten Sinne des Narrentums entstand nicht nur ein Witz, sondern auch die dazugehörige Witzfigur, eine Plakette, auf der eine kleine schwarze Ente abgebildet ist. Erstaunlicherweise fand diese Idee bei vielen Besucher*innen Gefallen. Diese kleine freche Ente schien direkt in die Arme der Leute gewatschelt zu sein. Wir wurden positiv überrascht.

die idee

W er ist Blackente?

Aus dem Wortspiel von Blaggedde zu Blackente «schwarze Ente» wurde sie als Alternative zur Basler Fasnachtsplakette geboren. Die Blackente ist eine Comicfigur, eine Ente für jede und jeden, die quakend naiv und offen durch das närrische Treiben der Fasnacht spaziert. Auf Erkundungstour durch diese vielseitige Stadt, sucht sie nach den Eigenarten Basels. Von Tinguely über Tattoo, Rheinschwimmen, Hafen, und vielem mehr - unsere Ente ist bereit, sich ins Abenteuer zu stürzen und die Lokalkultur zu ergründen.


W er wir sind und was wir wollen

Wir sind drei freischaffende Künstler*innen und Designer*innen, die eine Figur erschaffen wollen, die aus ihrer Zweidimensionalität heraus tritt in den öffentlichen Raum. Die Fiktion soll zur Realität werden. Von der Idee über die Zeichnung, bis zur Plakette hin zu den Menschen, in den Stadtraum hinein. Entstanden ist die Idee vor vier Jahren. Seither brodelt sie in uns und nun wollen wir sie endlich in die Tat umsetzen. Eine kleine Ente, die sich mit witzigem und kreativem Charakter auf verschiedene Arten in Basel bemerkbar macht. Mit der anderen Basler Fasnachtsplakette ist nur der Anfang geschaffen.
Die Blackenten Plakette ist nicht gegen die Fasnacht. Die Blackente ist einfach eine andere Fasnachtsplakette, welche neben der klassischen Plakette existieren möchte. Wir wünschen uns, dass sich alle eingeladen fühlen Teil der Fasnacht zu sein und die Herkunft, Hautfarbe oder die sexuelle Orientierung kein Rolle spielen. Blackente ist eine Ente für alle und soll die Vielfalt, Offenheit und Vielseitigkeit Basels representieren. Die Blackente unterstützt die Integration und das friedliche Zusammenleben aller Menschen in Basel und ist gegen Faschismus, Rasissmus und Homophobie.
Sie erhält dadruch, dass sie von vielen verschiedenen Menschen getragen wird, Aufmerksamkeit. Sie geht also als Plakette durch die Stadt spazieren und macht gleichzeitig noch Werbung für sich selbst. So soll sich die Blackente zu einer eigenständigen Marke entwickeln.
Es gibt verschiedene Blackenten. Neben Quak sind auch Kelly und Karl drauf und dran in die Welt hinaus zuwatscheln. Und noch viele mehr werden kommen.

W arum Blackente unterstützen?

Im Moment ist das Projekt Blackente selbsttragend. Der Verkauf der Blackenten Plaketten, der Boxen und der Taschen, ermöglichen uns das Kreieren weiterer Designs und neuer Kollektionen. Wir sind im Gespräch mit der Brändi Stiftung und hoffen auf eine baldige Zusammenarbeit um mit dem Gewinn ihr Integrationsprojekt zu unterstützen. Nebst der Blackente der Fasnacht, haben wir weitere Ideen Blackente, passend zu verschiedenen Events von Basel zu kleiden. Eine Ente die sich mit naivem aber kritischem und ironischem Charakter unter die Menschen mischt.

wer wir sind

    • Kathrin Rüll
    • Augsburg (DE). Kunstlerin.
    • Konzept / Plaketten Design
    • kathrina-ruell.de
    • Mirjam Müller
    • Basel (CH)
    • Konzept / Webseite Editor / Box Design
    • Kenneth Puntes
    • Barcelona (CAT). Multimedia Design.
    • Konzept / Box Design / Webseite Design
    • baselona.ch
  • Besondere Partnerschaft:

  • Alex Bleuler
  • Waggis Illustration
  • alexbleuler.ch
  • Blackente Kontakt

  • Schreib uns eine Email...
  • quak@blackente.ch

  • ...oder füll das Formular aus...



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